Ungefähr 10 % aller primären Knochentumoren und 30 % aller Skelettmetastasen sind in der Wirbelsäule lokalisiert, berichtete Dr. Cornelia Deckwerth von der Helios Kliniken GmbH auf dem 18. Allgemeinmedizin-Update-Seminar am 19. und 20. April 2024 in Mainz.

Bei Frauen hat das Mammakarzinom und bei Männern das Prostatakarzinom die stärkste Skelettmetastasierungs-Tendenz. Brust- und Lendenwirbelsäule sind die Hauptlokalisationsorte. Leitsymptom ist der Schmerz. Wirbelsäulenmetastasen können zur Instabilität der Wirbelsäule, aber auch zur irreversiblen Schädigung des Rückenmarks führen.

Die Anamnese ist immens wichtig, um eine Verzögerung der Diagnostik zu vermeiden, betonte Deckwerth. Auch bei fehlender Tumoranamnese sollte jeder über sechs Wochen anhaltende Rückenschmerz Anlass zu einer weiterführenden Diagnostik sein. Diese Diagnostik könne schon hausärztlich in die Wege geleitet werden.

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